Der Syna-Vorstand hat Johann Tscherrig als neuen Zentralsekretär im Sektor Gewerbe bestätigt. Bereits seit Anfang Jahr arbeitet er im Zentralsekretariat.
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Die Internationale Arbeitsorganisation IAO feiert ihren 100. Geburtstag. Was bedeutet sie für die Arbeitnehmenden? Welche Rolle spielt sie beim Schutz von Arbeitsbedingungen und Löhnen? Im Jubiläumsjahr liegt der Fokus auf der Digitalisierung und ihren Herausforderungen für die Arbeit der Zukunft.
Die 19-jährige Medina Iseini ist seit 3 Jahren Syna-Mitglied. Sie erzählt uns, wie sie zu Syna gekommen ist und was sie von der Gewerkschaft erwartet.
Viele von uns profitieren von einem 13. Monatslohn – wissen aber nicht, dass dieser gar nicht obligatorisch ist. Und ginge es nur nach Gesetz, hätten wohl manche nur vier Wochen Ferien pro Jahr. Auch Branchen-Mindestlöhne gäbe es keine.
Obwohl die Gleichstellung schon seit 37 Jahren in der Bundesverfassung festgeschrieben ist, sind Frauen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt nicht gleichgestellt. Frauen verdienen durchschnittlich monatlich 600 Franken weniger als Männer, und sie leisten immer noch den Grossteil der unbezahlten Care-Arbeit. Syna fordert endlich Chancengleichheit und unterstützt den im nächsten Jahr geplanten Frauenstreik.
Die Schweiz ist für ihr liberales Arbeitsrecht und einen wenig ausgebauten Kündigungsschutz bekannt. Dies kann positiv sein für die Entstehung von unbefristeten Stellen. Es braucht aber begleitend dazu unbedingt eine gelebte und verantwortungsvolle Sozialpartnerschaft.
Das Fazit der Migrationskommission von Syna: Im schweizerischen Arbeitsmarkt werden ausländische Arbeitnehmende diskriminiert. Beispielsweise werden ihre im Ausland erworbenen Berufskompetenzen in der Schweiz nicht anerkannt, sie werden weniger beruflich gefördert oder sind bei der (Lehr-)Stellensuche benachteiligt.
