Angesichts des schnellen Wandels der Arbeitswelt ist Aus- und Weiterbildung für Arbeitnehmende und Arbeitgeber existenziell wichtig. Sie wird aber zu wenig als Selbstverständlichkeit während der ganzen Berufslaufbahn betrachtet.
Der Präsident unseres Dachverbands Travail.Suisse und Nationalrat Adrian Wüthrich gratuliert der Gewerkschaft Syna zum 20. Geburtstag. Die Grussbotschaft.
Einmal mehr greift die Politik wichtige Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes an – mit der fadenscheinigen Begründung, dieses trage der heutigen Arbeitswelt zu wenig Rechnung und ermögliche zu wenig Flexibilität. Das Arbeitsgesetz in der Schweiz ist weitaus liberaler als in anderen Ländern. Es ist bereits möglich, mit Jahresarbeitszeitmodellen zu arbeiten und Arbeitnehmende flexibel einzusetzen. Syna duldet keine weitere Aushöhlung des Arbeitsgesetzes.
Nirgends in Europa wird länger gearbeitet als in der Schweiz. Und die Belastung bei der Arbeit steigt weiter an.
Wandel durch Digitalisierung: Die Arbeitswelt verändert sich rasant - das sind die Herausforderungen.
Die Delegierten haben Arno Kerst am Kongress in Lausanne für weitere vier Jahre zum Präsidenten der Gewerkschaft Syna gewählt. Arno Kersts Worte zum glanzvollen Wahlergebnis.
Mehr Lohn, mehr Lohngleichheit und mehr Schutz vor Lohndumping und Gratisarbeit: Die Löhne müssen endlich von der Hochkonjunktur profitieren, und die Lohndiskriminierung der Frauen ist zu beseitigen. Wir wehren uns gegen einen Abbau der Flankierenden Massnahmen und der Arbeitszeiterfassung. Denn beides sichert faire Löhne.
Arbeit und Privatleben sind vereinbar – und Arbeitnehmende können bei der Gestaltung der Arbeitszeit mitbestimmen. So lautet unsere Vision für eine ideale Arbeitswelt in der Zukunft. Zwei Beispiele, wie dies aussehen könnte.
