Letzten Herbst erreichten die Stahlarbeiter/-innen von Stahl Gerlafingen und Swiss Steel mit grossem Engagement, dass die Eidgenossenschaft ihren Unternehmen unter die Arme greift, um die strategischen Recyclingwerke und die Arbeitsplätze zu erhalten. Die Luzerner Kantonsregierung macht jetzt einen Rückzieher. Das ist verantwortungslos und muss vom Kantonsparlament korrigiert werden.
Die Empörung war gross: Ein Vollzeitlohn müsse nicht zum Leben reichen, sagte Roland A. Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, an einer Kommissionssitzung im Juni. Aus Sicht von Syna ist ein solcher Affront nicht hinnehmbar. Im Gegenteil: Angesichts der stetig steigenden Krankenkassenprämien und Lebenshaltungskosten fordert die Gewerkschaft Syna eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 2 % über alle Branchen hinweg.
Die Telefone laufen in diesen Tagen heiss bei Nico Fröhli: Als Branchenleiter bei Syna, der die MEM-Industrie betreut, erlebt er die Auswirkungen des US-Zollhammers hautnah mit. Ein Gespräch über besorgte Arbeitnehmende, vorauseilende Arbeitgeber/-innen und Forderungen an die Schweizer Politik.
Bereits 40 Jahre ist es her, seit die Einführung des Drei-Säulen-Systems Realität wurde – vielleicht hast du es damals mitverfolgt oder sogar aktiv mitgestaltet. Als der obligatorische Teil der 2. Säule 1985 eingeführt wurde, standst du vielleicht am Anfang deines Berufslebens oder warst schon mitten in der Karriere.
Nach über 30 Jahren Einsatz für die Interessen der Rentner/-innen stellt die Schweizerische Rentnervereinigung (SRV) ihre Aktivitäten ein.
Kapitalbezug oder Rente: eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.
Die Gewerkschaft Syna zeigt sich besorgt über den gestrigen Entscheid der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) zur Standesinitiative (23.325 S) betreffend Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten. Mit diesem Schritt soll das Arbeitsgesetz erneut gelockert werden – künftig sollen zwölf Sonntagsverkäufe pro Jahr ohne Bewilligung möglich sein, statt wie bisher nur vier.
Der Nationalrat hat heute entschieden, dass die ausgehandelten Minimallöhne aus allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen den kantonalen Mindestlöhnen immer vorgehen sollen. Aktuell ist dies in den Kantonen Neuenburg und Genf nicht der Fall. Travail.Suisse, Dachverband von Syna, erachtet den Entscheid des Nationalrats als unverantwortlich. Die Sozialpartner sollen nicht mit privatrechtlichen Verträgen Volksentscheide überstimmen können.
Das Projekt für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben im Gebäudehüllengewerbe schreitet voran: Erste Ergebnisse der Umfrage sind da. Interessierte können sich noch für die Arbeitsgruppe und Pilotprojekte anmelden.
