Die Lohndiskriminierung wächst und wächst: Der nicht erklärbare Anteil der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen hat weiter zugenommen. Das zeigt die Lohnstrukturerhebung 2018 des Bundesamts für Statistik (BFS). Syna und Travail.Suisse schlagen Alarm: Das Parlament muss sofort eine glaubwürdige Revision des Gleichstellungsgesetzes in Angriff nehmen, um diejenigen zu bestrafen, die Frauen schamlos diskriminieren. Denn dieses Geld fehlt den Frauen, es fehlt aber auch in der AHV und in den Pensionskassenguthaben der Frauen.
Wer auf dem Bau arbeitet kennt sie: Die Stiftung FAR für den flexiblen Altersrücktritt. Patrizia Trunzo leitet die Auszahlungsstelle der Stiftung bei Syna und erzählt, was das Vorruhestandsmodell für die Branche und die Angestellten auf dem Bau mit sich bringt.
Bei der Chancengleichheit in der Bildung ist die Schweiz vorbildlich. Umso schlechter steht es dagegen um die Gleichstellung in der Wirtschaft und im politischen Raum. Machen wir mit derselben Geschwindigkeit weiter wie bisher, werden nicht mal unsere Enkel gleiche Löhne für gleichwertige Arbeit in der Schweiz erleben. Der Equal Pay Day macht dies einmal mehr deutlich.
Das Schweizer Gesundheitswesen ist ein Dickicht von Zuständigkeiten. Die verschiedenen Leistungen werden unterschiedlich finanziert und organisiert. Für die Bevölkerung ist das System kaum durchschaubar – und für das Personal verheerend.
Life Safety Distribution kündigt bereits die dritte Massenentlassung an. Damit reduziert das Industrieunternehmen die Belegschaft am Standort Hegnau in nur eineinhalb Jahren von 82 auf 0. Bei diesem Tempo muss man sich fragen, ob das nicht von Anfang an so geplant war. Die Gewerkschaft Syna setzt sich für einen fairen Sozialplan ein.
Das Bundesamt für Statistik BfS hat heute neue Zahlen zur Armut in der Schweiz veröffentlicht. Rund 735'000 Personen in der Schweiz waren 2019 von Einkommensarmut betroffen. Für Syna und Travail.Suisse ist besonders schockierend, dass dies auch für rund 155'000 Erwerbstätige zutrifft. Die Covid-19-Krise dürfte die Situation zusätzlich verschärft haben. Es braucht nun dringend Massnahmen gegen Armut, stabilere Einkommensverhältnisse und höhere Löhne für die Arbeitnehmenden.
Temporärarbeit nimmt stetig zu - auch im Baugewerbe. Branchenleiter Guido Schluep äussert sich im Interview über Vor- und Nachteile dieses Trends in der Baubranche.
Für Syna und Travail.Suisse gehen die Beschlüsse des Bundesrates vom 17. Februar bezüglich Lockerung der Corona-Massnahmen in die richtige Richtung. Der vorsichtige, erste Lockerungsschritt ab dem 1. März justiert die Massnahmen da, wo das Ansteckungsrisiko klein ist. Mit der Skizzierung der weiteren Öffnung gibt der Bundesrat, wie von Travail.Suisse gefordert, eine Perspektive für die weitere Entwicklung. Die Unterstützung der Arbeitnehmenden und der Wirtschaft, die von den Schliessungen betroffen sind, sind für den Erhalt der Arbeitsplätze nötig und wichtig.
Verschiedenste Akteure fordern vom Bundesrat Lockerungen der Corona-Massnahmen. Auch Syna und Travail.Suisse wünschen eine baldige Normalisierung der Situation – insbesondere auch, damit Arbeitsplätze erhalten werden können. Eine zu schnelle Öffnung wäre fatal: Die Bedrohung durch das Coronavirus ist noch immer real, die Infektionszahlen zu hoch. Syna und Travail.Suisse fordern den Bundesrat auf, endlich vernünftige Perspektive für den Lockdown-Ausstieg zu skizzieren.
Die Lohnverhandlungen zwischen den Vertretern der Lonza AG, den Vertragsgewerk-schaften Syna und Unia und einer Delegation der Betriebskommission wurden am 5. Februar 2021 abgeschlossenDie Verhandlungspartner haben ein Ergebnis erzielt, welches die V...
Am heutigen Montag lancieren die Gewerkschaften Unia und Syna vor der Lonza die Petition «Sicherheit für die Angestellten der LSI». Die Petition fordert Transparenz, Sicherheit und Garantien in Bezug auf die Übernahme und zukünftige Arbeitstätigkeit....
In der Diskussion rund um den vertragslosen Zustand im Schreinergewerbe taucht es immer wieder auf: das Vorruhestandsmodell. Doch was hat es damit genau auf sich? Branchenverantwortlicher Johann Tscherrig beantwortet die wichtigsten Fragen.
Der Verkauf der Spezialchemiesparte LSI der Lonza an ein internationales Konsortium aus den Finanzgesellschaften Bain Capital und Cinven verheisst nichts Gutes. Schliesslich sind Kapitalgesellschaften nicht für eine nachhaltige Investitionspolitik, sondern vielmehr für kurzfristiges Renditestreben bekannt. Jetzt braucht es Garantien für die Arbeitsplätze im Wallis.
Nach konstruktiven Lohngesprächen mit Lidl konnte eine Lohnrunde vereinbart werden, die ihresgleichen sucht. Mit einer Erhöhung um stolze 6.2 Prozent zahlt Lidl neu den höchsten Mindestlohn im Schweizer Detailhandel und setzt damit einmal mehr die Massstäbe in der Branche neu.
Seit gut drei Jahren arbeitet Toni Jurado bei Syna im Aussendienst. Der ehemalige Lackiermeister ist Gewerkschafter mit Leib und Seele und packt auf Baustellen auch gerne einmal mit an.
