Diego Frieden ist mehrfacher Familienvater. Seine jüngste Tochter ist diesen März – mitten in der Coronakrise – zur Welt gekommen. Als Zentralsekretär bei der Gewerkschaft Syna kann er 20 Tage Vaterschaftsurlaub in Anspruch nehmen.
In der Schweiz sind fast 31% der Beschäftigten Ausländer/-innen. Seit heute steht ein Leitfaden mit einem Vorwort von Bundesrätin Karin Keller-Sutter bereit, der die Unternehmen bei ihrem Einsatz für die Integration, Diversität und Bekämpfung von Diskriminierung unterstützt. Dieser Leitfaden wurde auf Initiative von Travail.Suisse von einer aus Vertreter/-innen der Berufsverbände, Gewerkschaften - darunter auch Syna - und Behörden zusammengesetzten Arbeitsgruppe verfasst. Diese Arbeitsgruppe fordert die Einrichtung eines nationalen Tages für Integration.
Oder: Was das Coronavirus mit dem Vaterschaftsurlaub zu tun hat. Kommentar von Syna-Präsident Arno Kerst.
Syna-Präsident Arno Kerst zeigt auf, was die Corona mit uns macht und was es jetzt braucht: Sicherheit und Perspektiven für die Arbeitnehmenden – mit dem Ziel, in Würde zu leben und zu arbeiten.
Das Coronavirus trifft diejenigen am schlimmsten, die schon in prekären Verhältnissen leben. Brücke · Le pont steht nun in ihren Projektländern den Betroffenen besonders zur Seite.
Die Jungen sind sehr stark von der Pandemie betroffen – nicht gesundheitlich, aber wirtschaftlich: Die Jugendarbeitslosigkeit hat im Vergleich zu letztem Jahr stark zugenommen, und es droht Lehrstellenmangel. Eine Task Force soll nun das Schlimmste verhindern.
Heute ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit. Anlässlich dieses Tages haben wir uns mit Lou Layritz von der Schweizerischen Arbeitsgruppe der Jugendverbände (SAJV) unterhalten. LGBTIQ+ Personen müssen sich laut Lou – selber trans und nonbinär – nicht nur beleidigende Witze gefallen lassen. Sie erleben Formen von Diskriminierung, die tief in unserer Gesellschaft verwurzelt sind – denn diese ist auf heterosexuelle Männer und Frauen ausgelegt.
Am 27. September stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über einen 2-wöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Für Syna und Travail.Suisse ist klar: Es ist Zeit für einen Vaterschaftsurlaub – gerade jetzt in der Coronakrise und darüber hinaus.
Victoria kommt ursprünglich aus Lettland und arbeitet in einem Hotel in Murten. Sie ist froh, dass sie trotz der Krise und der wenigen Gäste ihren Job behalten kann. Dass sie wegen der Kurzarbeit nur 80% des Lohns erhält, bereitet ihr aber Sorgen.
