Wie lässt sich technischer Wandel so gestalten, dass er Arbeitnehmenden nützt statt ihnen zu schaden? Ökonom Tom Bauer erklärt, warum Künstliche Intelligenz (KI) nicht automatisch Jobs bedroht – und welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit sie Menschen stärkt.
Altersdiskriminierung ist in der Schweiz Alltag – ob auf dem Arbeitsmarkt, beim Arztbesuch, in der digitalen Welt oder in Pflegeeinrichtungen. Trotz des verfassungsmässigen Diskriminierungsverbots greift der Schutz zu kurz: Jetzt braucht es konkrete Massnahmen dagegen.
Jeden Herbst dieselbe Sorge: Der Brief unserer Krankenkasse kündigt neue Prämienerhöhungen an – oft weit über der Rentenerhöhung. Syna sagt Stopp – so kann es nicht weitergehen!
Wir fordern von unseren Behörden, endlich Verantwortung zu übernehmen. Wenn Gesundheit zum Luxusgut wird, das sich nur noch Privilegierte leisten können, wenn das Prämiensystem nicht mehr funktioniert, ist es Zeit für einen Systemwechsel!Wir treffe uns am 22. November um 14:15 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern. Hier kommen wir zu Tausenden zusammen, um das Gesundheitspersonal und ein würdiges sowie solidarisches Gesundheitssystem zu verteidigen.
Heute haben Verkäuferinnen und Verkäufer gemeinsam mit den Gewerkschaften Unia und Syna eine Petition mit über 9000 Unterschriften gegen mehr Sonntagsarbeit eingereicht. Sie fordern das Schweizer Parlament auf, den Angriff auf den arbeitsfreien Sonntag zu stoppen. Die Gewerkschaften kritisieren die geplante Änderung scharf, da diese die Arbeitsbedingungen im Detailhandel weiter verschlechtern würde. Zudem fordern sie das Parlament auf, die Warnungen der Gewerkschaften und der Wissenschaft ernst zu nehmen und die Gesundheit der Arbeitnehmenden im Verkauf zu schützen.
Anlässlich des heutigen Nationalen Tags der betreuenden Angehörigen hat Travail.Suisse seine Plattform info-workcare.ch im neuen Gewand lanciert. Die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Aufgaben als betreuende:r Angehörige:r ist nach wie vor eine Herausforderung. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden und Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Angehörigenbetreuung IGAB, hat die erste nationale elektronische Plattform mit allgemeinen Informationen, praktischen Tipps und Adressen für Berufstätige, die regelmässig Pflege- und Betreuungsaufgaben für Angehörige übernehmen, aktualisiert.
Der Bundesrat plant, die Mittel für die Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen im Rahmen des Entlastungspakets 27 zu streichen. Angesichts der besorgniserregenden Zahl von rund 844'000 Erwachsenen, die gemäss einem soeben veröffentlichen Bericht des Bundesamts für Statistik über nur geringe Grundkompetenzen verfügen, warnt Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, vor dieser gefährlichen und inkonsequenten Massnahme.
Der Bericht des Bundesrates vom 15. Oktober über die Pflege durch Angehörige, die von Spitex-Organisationen angestellt werden, beleuchtet eine neue und scheinbar lukrative Praxis. Die Regierung sieht keinen Handlungsbedarf. Die IGAB erinnert jedoch anlässlich des nationalen Tags der betreuenden Angehörigen am 30. Oktober daran, dass die Schweiz eine nationale Strategie für die Angehörigenbetreuung braucht, um unter anderem ein einheitliches Rahmenwerk für dieses neue Versorgungsmodell zu schaffen.
