Am Montag streikten viele Uber-Fahrer/-innen. Mit einer grossen Versammlung im Schützenhaus Albisgüetli Zürich wehrten sich über 200 von ihnen gegen niedrigere Fahrpreise. Und dagegen, dass ihnen aufgrund des Konkurrenzdrucks am Ende kein fairer Lohn übrigbleibt, zumal Uber sich dagegen wehrt, die Fahrer/-innen anzustellen. |
Die Verhandlungen zum neuen Landesmantelvertrag laufen seit dem Sommer – eine Lösung ist aber nicht in Sicht. Obwohl jeder Zweite die Branche verlässt, blockiert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten. Rund 20'000 Bauarbeiter stimmten deshalb in einer landesweiten Abstimmung für Streikmassnahmen. Die Gewerkschaften Syna und Unia informierten heute an einer Medienkonferenz darüber.
Die Schweizer Stahlindustrie ist von den neuen protektionistischen Massnahmen der EU stark betroffen, was unnötigerweise Arbeitsplätze gefährdet. Die Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen fordern die Politik auf, dringend für faire Rahmenbedingungen zu sorgen.
Das Enlastungspaket 2027 sieht Kürzungen von über 460 Millionen Franken pro Jahr im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) vor. Solche Einsparungen sind massiv und unverhältnismässig.
In der Schweiz ist die Grundversicherung (KVG) für alle obligatorisch. Aber wusstest du, dass du eine finanzielle Unterstützung beantragen kannst, wenn dein Einkommen bescheiden ist, und dass du das Recht hast, jedes Jahr die Krankenkasse zu wechseln?
Die Krankenkassenprämien sind für kleine Budgets oft eine untragbare Belastung. Wir fordern unsere Behörden auf, endlich wirksam gegen die Erhöhung der Krankenkassenprämien vorzugehen. Zugang zur Gesundheitsversorgung zu haben, ohne sich zu ruinieren, sollte kein Privileg sein, sondern ein Recht.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, zeigt sich erfreut, dass die Schweizer Stimmbevölkerung heute der Einführung einer staatlichen E-ID zugestimmt hat. Gleichzeitig bedauert der Dachverband die Zustimmung zur Abschaffung des Eigenmietwerts.
Syna, die Gewerkschaft, kritisiert die angekündigte Erhöhung der Krankenkassenprämien für 2026 und verlangt, dass die Haushalte nicht länger allein die Folgen politischer Untätigkeit tragen müssen.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst den heutigen Entscheid des Nationalrates, die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» (Nachhaltigkeitsinitiative) abzulehnen. Die Initiative gibt eine falsche und schädliche Antwort auf bestehende Herausforderungen. Der Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen würde mit der Initiative zunehmen. Gleichzeitig würde dadurch kein einziges Problem hinsichtlich der steigenden Lebenshaltungskosten effektiv gelöst. Starre und bürokratische Bevölkerungsobergrenzen würden vielmehr verhindern, dass gute Lösungen für die Folgen der alternden Bevölkerung gefunden werden können. Travail.Suisse lehnt die Initiative deshalb mit grosser Überzeugung ab.
