Gleich zwei Umfragen wurden heute den Medien präsentiert. Die gfs-Umfrage zeigte 61% Zustimmung für den Vaterschaftsurlaub, die Umfrage von Tamedia ganze 70%. Damit bleibt die Zustimmung konstant positiv. Auch in der Wirtschaft wächst der Anteil der Befürworter. Trotz den guten Umfrageresultaten bleibt eines klar: Noch ist nichts entschieden!
Letzte Phase vor der Abstimmung: Am 5. September haben wir mit einer nationalen Aktion auf den Strassen für ein JA zu 2 Wochen Vaterschaftsurlaub mobilisiert. Denn an der Urne kommt es am 27. September auf jede einzene Stimme an – auch auf deine!
Am 27. September stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Kündigungsinitiative der SVP ab. Die Allianz für ein Nein ist so breit, wie die Liste der Argumente gegen diese radikale Initiative lang ist. Die Mitglieder dieser Allianz haben sich zu einer ungewöhnlichen gemeinsamen Aktion entschlossen: Sie haben sich heute an vier Standorten versammelt, an denen die Offenheit und Durchlässigkeit der Schweiz sicht- und spürbar ist. Sie machen damit klar: Überall in unserem Land stehen Menschen zusammen, um sich für ein Nein zu dieser Initiative stark zu machen, welche die Schweiz abschotten will vom Rest Europas – trotz all der Konsequenzen, die das hätte.
statt unsere Löhne und Arbeitsbedingungen zu schützen, bringt die Begrenzungsinitiative vor allem Unsicherheit und weniger Schutz. Es braucht deshalb am 27. September ein klares NEIN an der Urne.
Die erste gfs-Umfrage bestätigt die deutliche Zustimmung für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. 63 Prozent der Befragten sprechen sich klar für den organisier- und finanzierbaren Kompromiss aus. Dies zeigt auch das nationale Komitee „Vaterschaftsurlaub jetzt!", das aus Vertreterinnen und Vertreter aller Bundeshausfraktionen, aus jung und alt, aus Arbeitgebern und Arbeitnehmenden besteht und jeden Tag grösser wird. Gemeinsam setzen sie sich für ein familienfreundliches Ja zum Vaterschaftsurlaub am 27. September ein.
Weshalb es den Vaterschaftsurlaub braucht - Kommentar von Syna-Präsident Arno Kerst.
In grossen Schritten rückt der Abstimmungs-Marathon vom 27. September näher. Für die rund 30 000 Syna-Mitglieder mit ausländischen Wurzeln steht dabei viel auf dem Spiel. Es geht um nichts weniger als Aufenthaltssicherheit für sie und ihre Familien und um den sozialen Zusammenhalt in der Schweiz.
