Für die Elektrikerinnen und Elektriker gibt es ab 2020 einen neuen Gesamtarbeitsvertrag. Er bringt mehr Lohn. Und wir kämpften dafür, dass er nicht auch mehr Arbeitszeit bringt.
Der hervorragend recherchierte Artikel im Beobachter vom 16. August bringt es auf den Punkt: Lohnentwicklung und -verteilung innerhalb von Firmen und Branchen ist eine Frage der Macht, die bei Chefs und Management liegt. Höchste Zeit, dass die Arbeitnehmenden das Heft wieder in die Hand nehmen!
Bereits heute herrscht in der Schweiz ein Fachkräftemangel. Das müsste sich eigentlich positiv auf die Löhne in den betroffenen Branchen auswirken? Sollte man meinen …
Ein Mindestlohn soll die Existenz sichern und ein Leben in Würde ermöglichen. Gleichzeitig sagt er aber auch etwas über das Image einer Branche aus.
Es ist ein Trend, den Syna seit Jahren scharf kritisiert: Anstatt generell allen Angestellten mehr Lohn zu geben, verteilen Unternehmen lieber einzelne, individuelle Lohngeschenke.
Die Wirtschaft brummt, die Löhne steigen – und trotzdem haben wir immer weniger Geld im Portemonnaie. Was läuft hier falsch?
In typischen Frauenberufen sind die Löhne vergleichsweise tief. Doch das ist weder gerechtfertigt noch zeitgemäss.
Es gibt rassistische Diskriminierung in der Schweiz, und zwar hauptsächlich in der Arbeitswelt und im Bildungswesen. Syna akzeptiert nicht, dass sich Arbeitnehmende der Ungleichbehandlung und Entwürdigung in der Arbeitswelt aussetzen müssen!
Manor erhöht den Mindestlohn bis 2020 landesweit auf 4000 Franken. Das ist ein wichtiges und richtiges Zeichen der Wertschätzung für die Mitarbeitenden im gesamten Schweizer Detailhandel.
