Im Februar 2019 hat das Seco seinen Kommentar zur Definition der Arbeitszeit angepasst – und damit bestätigt, wofür Syna schon lange kämpft: Das Umkleiden vor und nach dem Dienst gilt als Arbeitszeit.
Die Internationale Arbeitsorganisation IAO feiert ihren 100. Geburtstag. Was bedeutet sie für die Arbeitnehmenden? Welche Rolle spielt sie beim Schutz von Arbeitsbedingungen und Löhnen? Im Jubiläumsjahr liegt der Fokus auf der Digitalisierung und ihren Herausforderungen für die Arbeit der Zukunft.
Der griffige Lohnschutz ist keine Verhandlungssache! Gestern fand die Konsultation des Bundesrates mit Vertretern der Sozialpartner Travail.Suisse, Schweizerischer Gewerkschaftsbund, Schweizerischer Arbeitgeberverband und Gewerbeverband statt. Diese sind sich einig: Der Lohnschutz, den das vorliegende Rahmenabkommen vorsieht, genügt nicht. Meine Intervention an der gestrigen Konsultation:
Marie* ist Pflegefachfrau und Mutter von drei Kindern. Damit ist sie nicht alleine: In keinem europäischen Land gibt es so viele berufstätige junge Mütter wie in der Schweiz.
Auch wenn vielleicht später als in anderen Branchen, verändert die Digitalisierung auch den Gesundheitsbereich. Auf jeden Fall besteht Bedarf an Aus- und Weiterbildung, um die Arbeitnehmenden zu schützen und im Arbeitsmarkt zu halten.
Aus heiterem Himmel hat Migros ihre Promotorinnen und Promotoren in eine neue Firma ausgelagert. Die Folge: massiv schlechtere Arbeitsbedingungen. Dank des Muts zweier Betroffener und der Hilfe des Schweizer Fernsehens und Syna wurde eine faire Übergangslösung erreicht.
Die Angriffe auf das Arbeitsgesetz halten an: Trotz Kritik aus den Kantonen ist der Ständeratskommission die Gesundheit der Arbeitnehmenden offenbar egal. Wir kämpfen weiter gegen Stress, Burnout und Gratisarbeit!
Was passiert, wenn ich während der Ferien krank werde? Und darf ich in die Ferien, auch wenn ich arbeitsunfähig bin? Unser Rechtsdienst gibt Auskunft.
Über Weihnachten hat Glencore in Peru versucht, Bäuerinnen von ihrem angestammten Land zu vertreiben. Der Fall zeigt einmal mehr deutlich: Es braucht verbindliche Regeln, damit Konzerne Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Genau dies fordert die Konzernverantwortungs-Initiative.
