Mehr Lohn, mehr Lohngleichheit und mehr Schutz vor Lohndumping und Gratisarbeit: Die Löhne müssen endlich von der Hochkonjunktur profitieren, und die Lohndiskriminierung der Frauen ist zu beseitigen. Wir wehren uns gegen einen Abbau der Flankierenden Massnahmen und der Arbeitszeiterfassung. Denn beides sichert faire Löhne.
Arbeit und Privatleben sind vereinbar – und Arbeitnehmende können bei der Gestaltung der Arbeitszeit mitbestimmen. So lautet unsere Vision für eine ideale Arbeitswelt in der Zukunft. Zwei Beispiele, wie dies aussehen könnte.
Auch dieses Jahr hat Travail.Suisse im «Barometer Gute Arbeit» den Puls der Arbeitnehmenden gefühlt: Sorge machen der viele Stress, die kleineren Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die einseitige Flexibilisierung der Arbeitszeiten.
Immer mehr Unternehmen vergeben Arbeit als Aufträge auf Online-Plattformen oder heuern temporäres Personal an. Unternehmerrisiko und soziale Absicherung werden damit auf die Arbeitnehmenden übertragen. Verkommen wir in Zukunft zu modernen Taglöhnern?
Kein Kahlschlag im Landesmantelvertrag für das Baugewerbe: Dies haben Syna und Unia an ihrer gemeinsamen Pressekonferenz vom 8. Oktober deutlich gemacht. Beitrag von Tele 1.
Die Bauwirtschaft boomt. Und trotzdem haben die Bauarbeiter seit 4 Jahren keine Lohnerhöhung mehr erhalten. Im Gegenteil: Die Kaufkraft der Löhne wird, wie immer, auch dieses Jahr durch die höheren Krankenkassenprämien geschmälert. Umso mehr ist die Zeit reif für eine generelle Lohnerhöhung von mindestens 150 Franken.
Innert weniger Monate haben über 700 Berufsleute unsere Petition für faire Löhne von Pharma-Assistent/-innen und für einen GAV im Kanton Zürich unterschrieben.
Seit Jahren wird im Gesundheitswesen fast ausschliesslich in die Infrastruktur und in einen ungesunden Wettbewerb um Spitzenmedizin investiert. Syna fordert: Die Einsparungen auf dem Rücken des Personals müssen endlich aufhören. Vielmehr soll in die Mitarbeitenden investiert werden – in bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne.
Es ist wohl nur wenigen bewusst, dass Menschenhandel auch in der Schweiz existiert! Mehr über Arbeitsausbeutung als Begleiterscheinung der Personenfreizügigkeit.
