Nun ist es ein Jahr her seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Zeit, um ein erstes Fazit zu ziehen. Was ist seither im Gesundheitswesen passiert? Wie geht es den Mitarbeitenden?
Im Februar haben die Verhandlungen mit Coop für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) begonnen. Es gilt, das gute Niveau der Arbeitsbedingungen bei Coop zu halten und auszubauen.
So lautet der Titel der grossen Syna-Kampagne zur Erneuerung des Landesmantelvertrags im Bauhauptgewerbe (LMV). Auch wenn die Verhandlungen erst im kommenden Frühling beginnen: Auf die strategischen Spiele der Baumeister müssen wir uns bereits jetzt einstellen.
Dank Syna profitieren Bäckerinnen und Bäcker ab sofort von finanzieller Unterstützung für ihre Weiterbildung.
Der Frühling beginnt, doch die Restaurants bleiben zu. So hat es der Bundesrat Mitte März entschieden. Syna sieht die Notwendigkeit für dieses Vorgehen. Dennoch darf nicht vergessen werden, welch extreme Unsicherheit und vor allem welche finanziellen Folgen dieser Entscheid für die Angestellten im Gastgewerbe bedeutet.
Anfang April wandte sich Syna zusammen mit der Arbeitnehmerorganisation Baukader und Unia in einem offenen Brief an den Präsidenten des Schweizerischen Baumeisterverbandes. Die Sozialpartner machen sich berechtigte Sorgen wegen des drohenden Fachkräftemangels auf den Schweizer Baustellen.
Im März 2021 hat sich Syna gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Bündnis Gesundheitspersonal zu einem Gespräch mit Bundesrat Alain Berset und GDK-Präsident Lukas Engelberger getroffen. Es wird nicht das letzte sein.
Enics Schweiz AG hat heute bekannt gegeben, dass sie ihren Aargauer Standort aufgeben und die Produktion ins Ausland verlagern will. Die 125 Mitarbeitenden verlieren ihre Stelle.
Die Sozialpartner haben sich im Rahmen der Lohnverhandlungen 2021 für die Gerüstbaubranche auf eine innovative und für die Berufsbildung förderliche Vereinbarung geeinigt. Eine ausserordentliche Lösung als Antwort auf die ungewissen Zeiten, die geprägt sind von einer schwerwiegenden Gesundheitskrise.
