Migrantinnen und Migranten werden nachweislich auf dem Schweizer Arbeitsmarkt diskriminiert. Weibliche Migrantinnen sind zudem überdurchschnittlich oft im Niedriglohnsektor beschäftigt und dort mit prekären Arbeitsverhältnissen konfrontiert. Sie sind aufgrund ihres Geschlechts, ihres Migrationshintergrunds und ihres Berufs multiplen Diskriminierungen ausgesetzt. Die Coronakrise trifft sie besonders hart – doch wieso?
In einer Petition verlangen die Schreinerinnen und Schreiner, dass ihr Arbeitgeberverband die Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag wiederaufnimmt. Die Arbeitnehmenden fordern zeitgemässe Arbeitsbedingungen, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen und eine Teilzeitlösung für die letzten Jahre vor der Pensionierung.
Nur wenige Gesundheitsinstitutionen erkennen die Umkleidezeit tatsächlich als Arbeitszeit an. Und das ist keine Kleinigkeit. Ob es den Arbeitgebenden passt oder nicht: Es handelt sich um mindestens eine zusätzliche Ferienwoche pro Jahr. Das ist kostbare Zeit zum Ausruhen, die dem ohnehin schon erschöpften Gesundheitspersonal derzeit genommen wird.
Auch wenn deine Arbeit wegen Corona im Moment noch strenger sein sollte als sonst: Du hast ein Recht auf Pausen und Ruhezeiten! Erfahre mehr in diesem Beitrag.
Letzten Oktober kündigte der international tätige Baukonzern Implenia an, bis zu 250 Stellen in der Schweiz zu streichen. Nach Buchs (AG) ist jetzt der Kanton Graubünden mit den Standorten Chur, Davos, Zernez, St. Moritz und Sils an der Reihe. Trotz guter Auftragslage baut das börsenkotierte Unternehmen an den 5 Bündner Standorten 150 Stellen ab. Syna setzt sich gemeinsam mit den Bauarbeitenden für die Sicherung der Arbeitsplätze und als letztes Mittel für einen fairen Sozialplan ein.
Syna konnte sich auch 2021 erfolgreich für eine nachhaltige Lohnerhöhung im Textilunternehmen Schoeller Textil AG einsetzen.
Die Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt in der Industrie ständig: Berufe und Tätigkeiten verschwinden, neue Jobs mit neuen Anforderungen entstehen. So drohen Arbeitnehmende mit einer nicht mehr aktuellen Ausbildung auf der Strecke zu bleiben, während der Branche gleichzeitig Fachkräfte fehlen. Die MEM-Passerelle bietet Hand bei beiden Problemen.
Diesen Monat beginnen die Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) im Holzbau. Aufgrund der Coronakrise werden sich unsere Forderungen aufs Wesentliche beschränken. Trotzdem werden wir in den Verhandlungen auch längerfristige Anliegen aufnehmen.
Eine Mini-Ausbildung für Pflegehilfskräfte wirkt auf den ersten Blick wie ein gutes Mittel gegen den Personalmangel und die Integration von Flüchtlingen. Dies wäre eigentlich eine Win-Win-Situation, wären da nicht die schlechten Arbeitsbedingungen und der Mangel an beruflicher Perspektive.
