Die Coiffeusen und Coiffeure sieht man nicht auf der Strasse. Sie demonstrieren und streiken nicht. Deswegen aber anzunehmen, sie seien mit ihren Arbeitsbedingungen zufrieden, ist komplett falsch.
Die Lohnrunde 2022 war durchzogen. Gut sind die Ergebnisse im Detailhandel, während die Resultate in Gewerbe und Industrie knapp genügend ausfielen. Im Baugewerbe und im Gesundheitswesen hingegen verläuft die Entwicklung weiterhin schlecht. Für Syna ist klar: In der nächsten Lohnrunde muss dringend nachgebessert werden.
Die Attraktivität der Gesundheitsberufe steigern, das Personal an sich binden und gleichzeitig der Belastung Rechnung tragen: Die flexible Frühpensionierung ist eine notwendige und realistische Lösung.
Die Verhandlungen mit dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) zum neuen Landesmantelvertrag (LMV) beginnen bald. In einer Umfrage haben die Syna-Mitglieder ihre wichtigsten Forderungen mitgeteilt, die Syna in den Verhandlungen stellen wird. Das sind die Ergebnisse.
In den letzten Wochen erreichen die Corona-Fallzahlen immer neue Höchstwerte. Die steigenden Infektionszahlen führen dazu, dass immer mehr Angestellte aufgrund von Quarantäne oder Isolation nicht arbeiten können. Wie wirkt sich diese Situation auf die Arbeitnehmenden aus? Eine heute von Syna lancierte Umfrage soll Antworten auf diese Frage liefern.
Syna und die anderen Gewerkschaften nehmen in der Arbeitswelt eine wichtige Rolle ein: Sie vertreten die kollektiven Interessen und, sofern du Mitglied bist, auch deine individuellen Rechte als Arbeitnehmer/-in. Die Mitgliedschaft und entsprechende Kontaktaufnahme darf dir von niemandem verboten werden, auch nicht von deiner oder deinem Vorgesetzten!
Das vergangene Jahr war trotz der anhaltenden Coronapandemie geprägt von einem starken Wirtschaftsaufschwung. Beschäftigung und Wertschöpfung erreichten neue Höchststände. Damit einher gingen steigende Konsumentenpreise. Diesen Entwicklungen zum Trotz sahen sich Gewerkschaften und Berufsverbände mit zähen Lohnverhandlungen konfrontiert. Die gute Nachricht ist, dass die Löhne per 1. Januar 2022 für viele Arbeitnehmende steigen werden. Die schlechte Nachricht hingegen, dass sie dies nicht in ausreichendem Masse tun. Zu viele Arbeitgebende erzielen damit auch weiterhin Corona-Extra-Gewinne.
Versorgung sichern - Kündigungen und Krankheit beim Gesundheitspersonal stoppen.
