Die Mehrheit der von Armut betroffenen Menschen in der Schweiz sind Frauen. Sie sind über 65 Jahre alt, haben mehrheitlich keinen Schweizer Pass, maximal einen Abschluss einer obligatorischen Schule und leben allein. Sie arbeiten unter prekären Bedingungen gegen schlechte Bezahlung und haben allgemein schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Migrantinnen und Migranten werden nachweislich auf dem Schweizer Arbeitsmarkt diskriminiert. Weibliche Migrantinnen sind zudem überdurchschnittlich oft im Niedriglohnsektor beschäftigt und dort mit prekären Arbeitsverhältnissen konfrontiert. Sie sind aufgrund ihres Geschlechts, ihres Migrationshintergrunds und ihres Berufs multiplen Diskriminierungen ausgesetzt. Die Coronakrise trifft sie besonders hart – doch wieso?
Ein Kampftag für die Rechte der Arbeitnehmenden auf der Wohlstandsinsel Schweiz? Uns geht es hier doch allen gut! Wirklich? Uns allen? Prekäre Arbeitsbedingungen betreffen hunderttausende von Arbeitnehmenden in der Schweiz. Sie sind Ausdruck und Folge tief verankerter Probleme, die offen gelegt und bekämpft werden müssen. Darauf legt Syna am 1. Mai 2021 ihren Fokus.
Sie ist jung, dynamisch und voller Tatendrang – und wurde von den rund 120 Delegierten an der online-Delegiertenversammlung 2020 vom 24. April 2021 mit überwältigender Mehrheit der Stimmen zur neuen Vizepräsidentin gewählt.
Angesichts der unsicheren Zeiten fordert die Gewerkschaft Syna an ihrer Online-Delegiertenversammlung mehr Schutz für die Angestellten und ruft Arbeitgebende und Arbeitnehmende auf, sich für stabilisierende Gesamtarbeitsverträge einzusetzen. Die rund 120 Delegierten wählten Mandy Zeckra zur neuen Vizepräsidentin. Syna-Präsident Arno Kerst informierte zudem über seinen geplanten Rücktritt per Oktober 2022.
Keine Angst: Vollzugskosten haben nichts mit dem Gerichtsvollzieher oder dem Strafvollzug zu tun. Im Gegenteil: Du profitierst sogar davon. Wart, ich erklärs dir:
Die Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt in der Industrie ständig: Berufe und Tätigkeiten verschwinden, neue Jobs mit neuen Anforderungen entstehen. So drohen Arbeitnehmende mit einer nicht mehr aktuellen Ausbildung auf der Strecke zu bleiben, während der Branche gleichzeitig Fachkräfte fehlen. Die MEM-Passerelle bietet Hand bei beiden Problemen.
Sano Quemo arbeitet schon seit jungen Jahren auf der Baustelle. Mal etwas anderes machen? Das kann er sich schon fast nicht mehr vorstellen. Obwohl die Arbeit körperlich anstrengend ist und das Wetter nicht immer mitspielt, ist er zufrieden mit seinen Arbeitsbedingungen.
Im März 2021 hat sich Syna gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Bündnis Gesundheitspersonal zu einem Gespräch mit Bundesrat Alain Berset und GDK-Präsident Lukas Engelberger getroffen. Es wird nicht das letzte sein.
