Seit gut drei Jahren arbeitet Toni Jurado bei Syna im Aussendienst. Der ehemalige Lackiermeister ist Gewerkschafter mit Leib und Seele und packt auf Baustellen auch gerne einmal mit an.
Semi Velii ist gerade 18 geworden und absolviert seine Ausbildung als Mediamatiker im 2. Lehrjahr im Regionalsekretariat von Syna Oberwallis. Zurzeit fehlen ihm die Kontakte mit den Mitgliedern am Schalter.
Wir brauchen ja das Wort immer wieder. Aber was heisst es eigentlich genau? Und warum soll ist dieser GAV für alle so gut sein? Ich erkläre es dir!
Dank Brücke ∙ Le pont führen Jugendliche ihre Berufsbildungskurse trotz Ausgangsbeschränkungen weiter – neu online. Das ermöglicht ihnen neue Perspektiven.
Diese Frage stellen sich die Bauleute – schon wieder. Ihre Verunsicherung war schon im Lockdown im Frühling gross. Auf vielen Baustellen hat man bisher offenbar nichts gelernt. Syna fordert nach wie vor mehr und konsequentere Kontrollen.
Robert ist gelernter Sanitär-Installateur und hat seit Lehrbeginn bei verschiedenen Firmen in der Region Freiburg gearbeitet. Eine Bewerbung schreiben musste er dafür nie. Bei Riedo Clima, seinem derzeitigen Arbeitgeber, sei er noch nicht so lange. «Erst etwa zehn Jahre» sagt der 55-Jährige Sensler.
Weihnachten und der Jahreswechsel, die jetzt wieder näher rücken, gleichen sich oft von Jahr zu Jahr. Nicht so in diesem Jahr! Schon gar nicht für die Angestellten in den Spitälern und Heimen. Kommentar von Syna-Präsident Arno Kerst.
In der Debatte um die geschlechtsspezifische Lohnungleichheit wird viel zu häufig – und meistens von rechter Seite – das Argument aufgeworfen, Frauen* würden «einfach schlechter verhandeln». Diese Aussage ist natürlich Bullshit. Denn die wahre Ursache ist strukturell bedingt: Schon während der Industrialisierung sanken die Löhne in einer Branche, sobald sie sich für weibliche Arbeitskräfte öffnete. Auch heute noch schafft dies für Frauen* von Anfang an einen ungleichen Ausgangspunkt, der schliesslich dazu führt, dass sie tatsächlich grösseres Verhandlungsgeschick an den Tag legen müssen, um dasselbe zu erreichen. Gerade für Berufseinsteigerinnen hat dies einen faden Nachgeschmack. Denn mal im Ernst: Wo lernt man schon, seinen Lohn zu verhandeln?
Es ist bekannt: Punkto Arbeitsbedingungen schneiden typische Frauenbranchen meist schlecht ab. Trotzdem wehren sich die Arbeitnehmerinnen wenig. Das muss sich ändern! Ein Aufruf an die Frauen von Marco Geu, Zentralsekretär in Detailhandel und Gesundheitswesen.
