Shewit musste in ihrem Leben einige Hürden überwinden. Dabei hat sie gelernt, sich zu wehren. Sie schätzt es, als Frau ihre Meinung sagen zu dürfen und weiss, wie sich die Schweiz in Sachen Gleichstellung noch entwickeln kann.
Marie* ist Pflegefachfrau und Mutter von drei Kindern. Damit ist sie nicht alleine: In keinem europäischen Land gibt es so viele berufstätige junge Mütter wie in der Schweiz.
Am Donnerstag, 22. Februar, stellten sich Carmen Schlegel und Andy Müller, Regionalsekretäre der Region Uri, in den Dienst des Frauenstreiks.
Am Valentinstag, dem 14. Februar, verteilten wir in Visp unseren Flyer mit einem Schokoladenherz, um auf den Frauenstreik am 14.6.19 aufmerksam zu machen.
14. Februar 2019, der Tag der Liebe, und an diesem speziellen Tag wollten wir unseren Frauen den Tag versüssen. Rund um Zürich wurden von der Administration der Region Zürich, der Verantwortlichen Jugend und Gleichstellung und einigen fleissigen Mitgliedern Schoggi Herzen an Frauen verteilt. Wir wollten mit dieser Aktion nicht nur den Tag versüssen, sondern auch die Frauen aufrufen, zusammen mit uns zu kämpfen.
Erfolgreiche Verteilaktion vor dem Universitätsspital Basel
In vielen typischen Frauenberufen sind die Löhne tief und die Bedingungen häufig prekär. Einer von vielen Gründen, wieso die Frauen am 14. Juni streiken. Eine davon: Nicole, 27-jährige Hortleiterin aus Zürich.
Obwohl die Gleichstellung schon seit 37 Jahren in der Bundesverfassung festgeschrieben ist, sind Frauen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt nicht gleichgestellt. Frauen verdienen durchschnittlich monatlich 600 Franken weniger als Männer, und sie leisten immer noch den Grossteil der unbezahlten Care-Arbeit. Syna fordert endlich Chancengleichheit und unterstützt den im nächsten Jahr geplanten Frauenstreik.
