Letzen Freitag war nationaler Frauen*streiktag und wir waren zusammen mit unseren KollegInnen von Syna Fribourg auf dem Georgette-Pythone-Platz. Zahlreiche Frauen* und solidarische Männer* haben uns besucht, unterstützt und Lärm gemacht. Gemeinsam mit rund 12'000 Teilnehmenden am Umzug setzten wir ein Zeichen - damit Gleichstellung in der Schweiz bald Realität wird. Wir sind überwältigt und freuen uns über die breite Unterstützung dieses Anliegens in der Bevölkerung. Zusammen schreiben wir Schweizer - Geschichte !!!
Bald ist es so weit: Der 14. Juni – der Tag des Frauen*streiks – wird unser Tag sein. Wir Frauen* sind gefragt, aufzustehen, um der Gesellschaft zu zeigen, dass wir echte Gleichstellung wollen.
Bis heute hat sich Josepina in ihrem Leben um insgesamt 14 Kinder gekümmert. Mit ihren 80 Jahren erledigt sie immer noch den Haushalt und hütet ihre Urenkelkinder. Von ihrer kleinen Rente kann sie kaum leben – trotz der vielen Arbeit, die sie in all den Jahren geleistet hat.
Gesundheitsrisiken aufgrund der zeitlichen Belastung im Beruf und bei der Hausarbeit nehmen bei Frauen früher zu als bei Männern.
Nach wie vor besteht eine ungleiche Geschlechtervertretung in Schweizer Führungsgremien: In den Konzernleitungen wird nicht einmal jede 10. Stelle von einer Frau besetzt. Syna und Travail.Suisse fordern Massnahmen, damit Frauen endlich angemessen in Führungsgremien repräsentiert sind.
Die jährliche Kundgebung der Gewerkschaften am ersten Mai in Freiburg stand dieses Jahr im Zeichen des Frauenjahres und des nationales Frauenstreiks vom kommenden Juni.
Am 14. Juni 2019 ist Frauen*streik. Dazu gibt es Anlass genug – für Frauen* wie für Männer*!
Die Delegierten von Travail.Suisse haben an ihrer diesjährigen Versammlung unter anderem grünes Licht gegeben für das «Projekt 8-3» gegen Lohndiskriminierung.
Marina Walter*, 32 Jahre alt, ist als Juristin bei einer Versicherungsgesellschaft tätig und zum ersten Mal Mutter geworden. Nach dem Mutterschaftsurlaub kehrt sie wieder in den Arbeitsalltag zurück. Doch die anfängliche Freude und die Muttergefühle werden schnell von Alltag überschattet.
