Die Mieten in der Schweiz steigen seit Jahren schneller als die Einkommen. Viele Mieterinnen und Mieter bezahlen deutlich zu viel – rund 360 Franken pro Monat. Die Mietpreis-Initiative will dafür sorgen, dass Mieten transparent bleiben und Menschen vor unerlaubt hohen Mieten geschützt werden
Engagiert und ambitioniert starten viele junge Menschen ins Berufsleben – und fühlen sich dennoch zunehmend gestresst oder emotional erschöpft. Der von Travail.Suisse veröffentlichte «Barometer gute Arbeit 2025» zeigt: Die psychische Gesundheit wird bereits beim Berufseinstieg zu einem zentralen Thema.
Die Sozialpartner haben 14 innenpolitische Massnahmen beschlossen, die den Lohnschutz in der Schweiz im Rahmen der neuen bilateralen Verträge mit der EU sicherstellen. Umstritten war bis zuletzt einzig die Massnahme 14 zum Kündigungsschutz von Arbeitnehmendenvertretungen. Nun konnte nach zähem Ringen auch für diese letzte Massnahme eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, diese angepasste Massnahme in die Botschaft aufzunehmen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, erachtet die Anpassungen als akzeptablen Kompromiss.
Der Bundesrat hat heute die Leitlinien der nächsten IV-Reform festgelegt. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst die Stossrichtung der verabschiedeten Leitlinien. Insbesondere die Förderung des Verbleibs am Arbeitsplatz sowie die Integration und Reintegration von Versicherten in den Arbeitsmarkt sind zentrale und richtige Ziele. Entscheidend wird sein, dass die Reform die Realität zunehmender psychischer Erkrankungen und belastender Arbeitsbedingungen ernst nimmt und die Leistungen der IV sichert.
Eine Delegation der Arbeiter/-innen der Novartis-Fabrik in Stein (AG) hat am 31. Januar in Basel vor dem Novartis-Campus ihren Unmut über den geplanten Stellenabbau ausgedrückt. Sie übergaben der Firma eine Petition mit 3210 Unterschriften. Die Gewerkschaften Syna und Unia fordern Alternativen zur Streichung der Stellen und die Sicherung des Standorts.
Fast 200 Jugendliche versammelten sich zur Eidgenössischen Jugendsession im Dezember 2025 im Bundeshaus. Die Debatten drehten sich um zentrale Themen wie Arbeit, Ausbildung, Gesundheit und Gleichstellung. Es zeigte sich dabei deutlich: Viele Jugendliche in Ausbildung beklagen einen zunehmenden Druck und mangelnde Anerkennung.
Die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N) hat heute erste Entscheide zur Umsetzung der Pflegeinitiative in Bezug auf die Arbeitsbedingungen in der Pflege getroffen. Die Kommissionsmehrheit schlägt dabei kaum Verbesserungen gegenüber der heutigen Situation vor und verweigert sich damit einer Umsetzung des klaren Volksauftrags. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, erachtet die heutigen Entscheide der Kommission als unhaltbar.
Der Ständerat hat gestern eine Standesinitiative des Kantons Tessin angenommen, die einen Kündigungsschutz für Adoptivmütter fordert, der dem für leibliche Mütter entspricht. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von Syna, begrüsst diesen Entscheid, weist jedoch darauf hin, dass weiterhin eine Ungleichbehandlung zwischen Müttern und dem zweiten Elternteil besteht, die es zu beseitigen gilt.
Der Ständerat hat heute das Entlastungspaket 27 abschliessend beraten und weitreichende Kürzungen bei der Bildung, dem Service Public und den Investitionen in den Klimaschutz beschlossen. Trotz vereinzelter Korrekturen bleiben die Kürzungen schwerwiegend. Auf zusätzliche Einnahmen will der Ständerat hingegen verzichten. Das Entlastungspaket bleibt dadurch unausgewogen und nicht zukunftsgerichtet. Die Finanzierung des Militärs und des demografischen Wandels darf nicht auf Kosten wichtiger Zukunftsinvestitionen gehen.
