Bündnis der Gesundheitsberufe formiert sich – gemeinsame Mobilisierung für das Gesundheitspersonal Ende Oktober
Der erste Schock ist vorüber, die Situation habt sich aber noch nicht entspannt. Syna fordert Arbeitgebende auf, jetzt nicht Angestellte zu entlassen, sondern ins Personal zu investieren. Jetzt ist die Zeit für Weiterbildung!
Die Gewerkschaft Syna kritisiert die heute vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen zur Eindämmung der Gesundheitskosten. Nach der Corona-Krise braucht es Investitionen und eine gezielte, faire Umverteilung von Geldern im Gesundheitswesen – mehr Zeit und Lohn für das Personal und eine gute Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.
Empathie und Menschlichkeit stehen für Juan Barahona, Zentralsekretär bei Syna, im Zentrum seiner Arbeit. Weshalb man zwischendurch aber auch auf den Tisch hauen muss, erzählt er uns im Interview.
Die Verkäuferin, der Pöstler, die Pflegehilfe und das Reinigungspersonal haben im Frühling Applaus erhalten. Jetzt fordern wir für sie endlich mehr Lohn. Auch oder gerade in Coronazeiten können und müssen die Löhne steigen. Generelle Lohnerhöhungen von bis zu 1,5% sind möglich und stützen den Konsum. In Branchen mit grossen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist der Erhalt der Arbeitsplätze prioritär.
Nico Fröhli gehört zu den jüngsten Zentralsekretären der Gewerkschaft Syna – sowohl altershalber als auch, was seinen Stellenantritt anbelangt. Doch über den Tisch ziehen lässt er sich trotzdem nicht.
Die Coronakrise trifft ein weiteres Unternehmen in der Industrie: Die Lantal Textiles AG in Langenthal plant die Entlassung von 75 Mitarbeitenden – zu früh, rügt die Gewerkschaft Syna.
Johann Tscherrig ist ein alter Hase in der Gewerkschaft: Als langjähriger Regionalverantwortlicher für Syna Oberwallis hat er sich Anfang 2019 für eine Stelle als Zentralsekretär ins neblige Olten gewagt. Hier ein kleiner Ausschnitt aus seinem reichen Erfahrungsschatz.
