Syna freut sich, dass sie für die Angestellten im Gastgewerbe eine Lohnerhöhung aushandeln konnte, welche ein wichtiges Zeichen setzt. Das Gastgewerbe macht vor, was der Lohnherbst bringen muss: Teuerungsausgleich und Reallohnerhöhungen für die Angestellten!
Die Mindestlöhne im Gastgewerbe steigen im Jahr 2023 gemäss der Teuerung auf Basis der Septemberprognose 2022 und real um bis zu 40 Franken pro Monat je nach Lohnstufe. Darauf haben sich die Sozialpartner im Gastgewerbe geeinigt. Entsprechend beantragen sie beim Bundesrat die Verlängerung der Allgemeinverbindlicherklärung bis Ende 2023.
Der Weg zu einem neuen Landesmantelvertrag (LMV) im Bauhauptgewerbe ist steinig. Am Dienstag, 24. Mai, pochten die Arbeitgeber auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Nicht akzeptabel, kontert Syna, die an der 3. Verhandlungsrunde dabei war.
Der Druck auf den Baustellen steigt, die Arbeitsbedingungen werden immer härter. Im Ausbaugewerbe der Westschweiz warten über 28 000 Arbeitnehmende seit mehr als 4 Jahren auf ihre verdiente Lohnerhöhung. Jetzt muss etwas geschehen!
In vielen Branchen im Gewerbe fehlt der Nachwuchs – so zum Beispiel auch im Holzbaugewerbe. Um als Arbeitgeber attraktiver zu werden, werden in der Branche zurzeit Pilotprojekte für neue Arbeitszeitformen getestet.
Es hat lange gedauert, doch jetzt ist er endlich da: der neue Gesamtarbeitsvertrag für die Branche Naturstein-Industrie und Naturstein-Handwerk!
In den letzten vier Jahren hat das Maler- und Gipsergewerbe in der Deutschschweiz ein Teilzeitförderungsprojekt durchgeführt und damit Pionierarbeit in den Baubranchen geleistet. Das Fazit der externen Evaluation und der Projektbeteiligten zu den Projektresultaten fällt positiv aus. Die Hilfsmittel für Unternehmen werden auch anderen Branchen zur Verfügung gestellt.
Noch lässt sich nicht sagen, ob im kommenden Herbst wieder Schutzmassnahmen eingeführt werden müssen.Trotzdem sind die Erkenntnisse, die wir aus der Umfrage gewonnen haben, für uns und unsere Mitglieder wichtig. So können wir unsere Forderungen gezielt einbringen, sollte sich die Corona-Situation wieder verschärfen.
Für alle Arbeitnehmende ist klar: Die eigene Arbeit gibt es nur gegen einen fairen Lohn. Wenn man dann Ende Monat das Lohnblatt erhält, ist der Nettolohn teilweise erschreckend tiefer als der vertraglich abgemachte Bruttolohn. Oder aber der Stundenlohn scheint viel tiefer, als man eigentlich damit gerechnet hätte. Was passiert hier eigentlich?
